header spacer HOME
PRAXIS
SPRECHSTUNDE
WISSEN
SERVICE
  spacer   spacer   spacer  
img  

Die Mittelmeer-Diät

Vollwertig genießen
Vorsicht ist geboten bei allen Diäten, die sehr einseitige Vorschriften machen oder gar zum Fasten auffordern. Dazu gehören beispielsweise die „Krebskur total nach Breuss“, bei der 42 Tage lang nichts anderes als Säfte und Tees konsumiert werden. Oder die „Gerson-Diät“: Sie kombiniert eine streng vegetarische Ernährung mit Kaffee-Rizinus-Einläufen. Solche radikalen Kuren haben schon zu Todesfällen geführt.

Ähnliche Empfehlungen wie bei Gesunden
Krebspatienten benötigen aber im Umkehrschluss auch nicht mehr Kalorien als Gesunde. Nach Abschluss der Therapie gelten im Prinzip die einschlägigen Empfehlungen zur vollwertigen Ernährung. Ausgenommen davon sind allerdings Patienten, die unter den Nebenwirkungen einer Strahlen- beziehungsweise Chemotherapie leiden oder solche, die im Zuge der Therapie am Verdauungstrakt operiert werden mussten.

Was aber ist eine vollwertige Ernährung?
Eine gute Orientierung bietet die so genannte Ernährungspyramide, in der die nachgewiesenermaßen gesundheitsfördernden Ernährungs-gewohnheiten in den Ländern rund um das Mittelmeer zusammengefasst sind. Die Basis dieser Pyramide bilden Brot, Kartoffeln, Reis und sonstige Getreideprodukte zusammen mit Kohl-, Wurzel-, Blatt- und Frucht-gemüsen. Genau wie frisches Obst gehören sie mehrfach täglich auf den Speiseplan.

Mit Fetten geizen
Einmal die Woche ist Seefisch zu empfehlen. Denn Seefisch – vor allem Seelachs, Kabeljau, Schellfisch und Scholle – enthält das lebensnotwendige Jod, das vor allem unsere Schilddrüse braucht.

Mit tierischen Fetten sollte man geizen; denn es führt im Übermaß genossen unausweislich zu Erkrankungen des Herzkreislaufsystems. Als Ersatz für die Butter auf dem Brot bietet sich beispielsweise fettarmer Frischkäse an. Für die Zubereitung von Salaten wählen Sie ölsäurereiche Speiseöle aus, so wie Sie es aus Italien oder Griechenland vielleicht schon kennen: Mit Olivenöl, Distel- oder Maiskeimöl lässt sich der Fettbedarf komplett abdecken. Besonders viel und „ungesundes“ Fett findet sich dagegen in fritierten Speisen (Fastfood!), in gemahlener (nicht sortenreiner) Wurst, in vielen Weichkäsen und in Sahne.

Fleisch: Mager und in Maßen
So lautet die Devise beim Fleischverzehr. Fleisch enthält für den Körper gut aufnehmbares Eisen, hochwertiges Eiweiß und viel Vitamin B12. Auch Getreide und Gemüse enthalten Eisen, das aber für den Körper schlechter nutzbar ist. Ein einfacher Tipp: Die Aufnahme von pflanzlichem Eisen lässt sich um etwa das Doppelte steigern, wenn gleichzeitig Vitamin C (etwa aus Fruchtsäften) aufgenommen wird. Allgemein gilt: Zwei bis drei Fleischportionen pro Woche reichen völlig aus. Das Fleisch von Geflügel und Wild ist dem von Schweine-, Rind- und Lammfleisch vorzuziehen.

Genussfähig bleiben
Häufig hört man das Argument, dass diejenigen am gesündesten leben, die vollständig auf Fleisch verzichten. Ernst zu nehmende Studien kommen zu dem Schluss, dass vegetarisch lebende Menschen sehr viel seltener an Diabetes, Bluthochdruck, Gicht und Gallensteinen leiden. Obendrein sind sie deutlich seltener von Krebs betroffen. Aber: Vegetarier bewegen sich in der Regel auch mehr als Nichtvegetarier, und sie haben nicht selten stressärmere Berufe. Es lässt sich letztlich also nur schwer sagen, ob eine ausschließlich vegetarische Ernährung allein zu einem längeren oder gar besseren Leben führt.

 

 

 

 

  Ernährung
Behandlung
Diagnostik

Röntgenstraße 10 | 79539 Lörrach | Telefon: 0 76 21 - 57 91 57-0 | Fax: 0 76 21 - 57 91 57-77

 

Kontakt | Impressum | Datenschutz